Nur die unmittelbar Beteiligten wissen, wie viel Zeit und wie viele Ressourcen in den letzten beiden Jahren unnötigerweise in diesem Zusammenhang “verschwendet” worden sind, wie quälend langsam die Entscheidungsprozesse abgelaufen sind. Eine konstruktive Mitarbeit des Oberbürgermeisters unter Zurückstellung egoistischer Einzelinteressen hätte diesen Prozess erheblich vereinfachen und verkürzen können.

Kern der Auseinandersetzungen war die Einsetzung der GMG als Verwaltungshelfer zur selbständigen Vergabe von Sondernutzungen. Offensichtlich sah der Oberbürgermeister sich hier durch eine (äußerst erfolgreiche) GMG in seinen “hoheitlichen Rechten” zu stark beschnitten. Dass es überhaupt zu einer Annäherung der Positionen kommen konnte, ist allein das Verdienst derer, die sich in stundenlangen Beratungen und Sitzungen um einen vernünftigen Weg unter Gesichtswahrung aller Beteiligten bemüht haben – und zwar über die Fraktionsgrenzen von SPD, CDU und FDP hinweg.

Bleibt zu hoffen, dass die GMG als eines der wenigen Erfolgsmodelle unserer Stadt durch die neuen Verträge gestärkt wird und damit auch weiterhin ein zukunftsgerichtetes und erfolgreiches Stadtmarketing betreiben kann.

FDP-Ratsfraktion Goslar
Dirk Öhne

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